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Jahrhundertreform MoPeG ist in Kraft getreten! Alles (un)klar! und Aktuelle Entwicklungen im Grunderwerbsteuerrecht

Informationen:

Seminarnummer:
W 2465
Referent(en):
Dirk Krohn
Ort/Anschrift:
Live-Online
Kategorien:
Mitarbeitende, Live-Webinar, Berufsangehörige
Geeignet für Fachberater:
Fachanwalt für Steuerrecht - 2,0 Std.
Termine:
22.05.2024 14:00 Uhr  – 16:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis:
190,40 € inkl. USt.

Beschreibung

Am 24.06.2021 wurde das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) verabschiedet. Das MoPeG ist am 01.01.2024 in Kraft getreten und die notwendigen Änderungen der steuerrechtlichen Vorschriften wurden durch das Kreditzweitmarkt-Finanzierungsgesetz kurz vor Jahresende noch vom Gesetzgeber verabschiedet. Die steuerlichen Regelungen sind vom Willen des Gesetzgebers getragen den Status Quo so weit wie möglich beizubehalten.

Aber ist dies gelungen? Insbesondere die Regelungen zur Grunderwerbsteuer werfen neue Fragen auf! Aber auch die Folgewirkungen der zivilrechtlichen Änderungen haben mittelbar steuerliche Auswirkungen, insbesondere die Neuregelung zur Stimmkraft kann empfindliche Auswirkungen auf Betriebsaufspaltungen haben. Die Kenntnis dieser Regelungen ist für die Planung von Strukturierungen bei Unternehmen mit Grundbesitz besonders relevant. Außerdem macht die Einführung der neuen eGbR teilweise umfangreiche Handlungen notwendig, die ohne Kenntnis der grundlegenden Änderungen nur schwer umsetzbar sein werden. Dabei sind Vertretungs- und Haftungsfragen durch Änderungen im Gesellschaftsvertrag zu berücksichtigen. Auch sind die neuen Regelungen zum Austritt und Eintritt in Gbr´s zu berücksichtigen.

Das Seminar befasst sich mit den kommenden tiefgreifenden Änderungen im GbR-Recht sowie im Personenhandelsgesellschaftsrecht und den Auswirkungen auf das Steuerrecht anhand von diversen Beispielsfällen. Die Inhalte des Seminars werden ständig an die jeweilige rechtliche Entwicklung angepasst.

Zusätzlich werden die aktuellen und für die Praxis extrem relevanten Entwicklungen im Grunderwerbsteuerrecht dargestellt. Die Zurechnung von Grundstücken kann nach Auffassung der Finanzverwaltung zur „doppelten“ Grunderwerbsteuer führen. Im Zusammenhang mit den Anzeigenpflichten und den Folgen von unterbliebenen oder unvollständigen Anzeige drohen empfindliche Folgen für Ihre Mandanten. Außerdem birgt jeder Erwerb von mind. 90% der Anteile an grundbesitzenden Kapitalgesellschaften aktuell die Gefahr der Doppelbelastung mit Grunderwerbsteuer (Signing/Closing-Theorie). Nur die Kenntnis der aktuellen Regelungen und eine kluge Beratung kann dies verhindern!

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