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Fortführungsgebundener Verlustvortrag nach § 8d KStG

Informationen:

Seminarnummer:
W 2318
Referent(en):
Bernd Rätke
Ort/Anschrift:
Online-Seminar
Kategorien:
Berufsangehörige, Mitarbeitende, Online-Seminare
Geeignet für Fachberater:
Fachanwalt für Steuerrecht nach § 15 FAO
Termine:
13.03.2023 10:00 Uhr  – 12:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis:
107,10 € inkl. USt.

Beschreibung

Mit dem fortführungsgebundenen Verlustvortrag des § 8d KStG lässt sich seit 2016 ein Verlustuntergang bei Kapitalgesellschaften in Fällen, in denen mehr als 50 % der Anteile gem. § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG übertragen werden, vermeiden. Der Gesetzgeber stellt aber hohe Anforderungen an die Anwendbarkeit des § 8d KStG, indem er z.B. eine Vielzahl unbestimmter Rechtsbegriffe wie der „Zweckbestimmung des Geschäftsbetriebs“ oder der „Aufnahme eines zusätzlichen Geschäftsbetriebs“ verwendet. Das BMF hat 2021 erstmalig ein Schreiben zu § 8d KStG veröffentlicht, das die Sichtweise der Finanzverwaltung verdeutlicht..

Im Webinar werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen des § 8d KStG unter Berücksichtigung des BMF-Schreibens vom 18.3.2021 erläutert. Dabei werden auch die gewerbesteuerlichen Folgen nach § 10a Sätze 11 und 12 GewStG und die zur Gewerbesteuer ergangenen Gleichlautenden Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder dargestellt.

  • Anwendbarkeit des § 8d KStG bei Unschädlichkeit der Anteilsübertragung wegen der Konzernklausel oder Stille-Reserven-Klausel des § 8c Abs. 1 Satz 4 und Sätze 5 ff. KStG
  • Antragserfordernis nach § 8d KStG: Zeitpunkt, Form, Nachholung und Rücknahme des Antrags
  • Berechnung des sog. Beobachtungszeitraums
  • Begriff des Geschäftsbetriebs der Kapitalgesell., Zulässigkeit mehrerer Geschäftsbetriebe, Auswirkung wirtschaftl. geringfügiger Betätigungen
  • Erläuterung der sog. schädlichen Ereignisse und Rechtsfolgen eines schädlichen Ereignisses
  • Rechtsfolgen des § 8d KStG:

-       Feststellung eines fortführungsgebundenen Verlustvortrags

-       Nutzung des Verlustvortrags

-       Verfahrensrechtliche Probleme wie z.B. die Anfechtung des richtigen Bescheids

  • Untergang des fortführungsgebundenen Verlustvortrags bei erneuter Anteilsübertragung im Sinne von § 8c Abs. 1 KStG


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