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Haftungsgefahr für die Praxis? Kaufpreisaufteilungsmodul des BMF entspricht nicht des BFH-Vorgaben

Informationen:

Seminarnummer:
W 2220
Referent(en):
Dipl.-Finw. Jürgen R. Schott
Ort/Anschrift:
Online-Seminar
Kategorien:
Berufsangehörige, Mitarbeitende, Online-Seminare
Termine:
26.01.2022 10:00 Uhr  – 11:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis:
107,10 € inkl. USt.

Beschreibung

Zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die AfA von Gebäuden (§ 7 Absatz 4 bis 5a EStG) ist es in der Praxis häufig erforderlich, einen Gesamtkaufpreis für ein bebautes Grundstück auf das Gebäude, das der Abnutzung unterliegt, sowie den nicht abnutzbaren Grund und Boden aufzuteilen. Die obersten Finanzbehörden von Bund und Ländern haben die bisherige Arbeitshilfe überarbeitet und an die Anforderungen des BFH angepasst.

Dies ist zu begrüßen. ABER: Auch das neue Tool entspricht nicht zu 100% den Vorgaben des BFH! Damit wird die Thematik für Praxis schwieriger und birgt Gefahrenpotenziale, da nunmehr bis zu 3 Bewertungsmethoden vergleichend geprüft werden müssen, um den Mandanten nicht zu benachteiligen! Zudem ist zu prüfen, ob bei Verstoß gegen die BFH-Vorgaben im Einzelfall zugunsten des Mandanten eine Klage erwogen werden sollte.

I. Die Aufteilungsthematik im Lichte des BFH

  1. Grundsätze und Problem der bisherigen Arbeitshilfe
  2. Was ist bei bereits erfolgter Saufteilung im notariellen Vertrag?
  3. Wann kommt es zur Aufteilung im Wege der sachgerechten Schätzung?
  4. Wie muss diese Schätzung erfolgen? Die möglichen Aufteilungsverfahren gegenübergestellt.

II. Das neue Kaufpreistaufteilungstool der FinVerw - Arbeitshilfe

  1. Was ist maßgebend: Sachwert-, Ertragswert- oder Vergleichswertverf.?
  2. Wichtig: die Bodenrichtwerte
  3. Besonderheiten wie Regionalisierungsfaktor: Baukosteninformation prüfen und zu Grunde legen!
  4. Beispielsfall

III. Sonstige wichtige Punkte

  1. Achtung Altfälle: Prüfen, Erkennen, Lösen
  2. Verfahrensrecht (AO) beachten.
  3. Wo stecken die Gefahrenpunkte?

-> Aktuelle Entwicklungen werden berücksichtigt.

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