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Teilabzugsverbot des § 3c Abs. 2 Sätze 2 bis 6 EStG

Informationen:

Seminarnummer:
Sommer 2213
Referent(en):
Sommer-Akademie 2022, Bernd Rätke
Ort/Anschrift:
Online-Seminar
Kategorien:
Berufsangehörige, Online-Seminare, Mitarbeitende, Praxisbegleitende Themen
Termine:
13.07.2022 10:00 Uhr  – 11:00 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis:
83,30 € inkl. USt.

Beschreibung

Substanzverlust bei Darlehensforderungen, Bürgschaftsaufwendungen und Aufwand bei teil- und unentgeltlicher Nutzungsüberlassung

Für GmbH-Gesellschafter gelten nach § 3c Abs. 2 Sätze 2 bis 6 EStG besondere Teilabzugsverbote. So können sie zum einen den Ausfall einer betrieblichen Darlehensforderung gegen eine GmbH, an der sie zu mehr als 25 % beteiligt sind, sowie die Inanspruchnahme aus einer betrieblich veranlassten Bürgschaft grundsätzlich nur zu 60 % steuerlich geltend machen; der theoretisch zulässige Nachweis der Fremdüblichkeit scheitert in der Praxis häufig. Zum anderen können sie Betriebsausgaben im Rahmen einer teilentgeltlichen oder unentgeltlichen Nutzungsüberlassung von Wirtschaftsgütern an eine GmbH, an der eine Beteiligung von mehr als 25 % besteht, nur zu 60 % absetzen; diese Regelung greift insbesondere bei Betriebsauf In der Praxis bereiten beide Regelungen erhebliche Schwierigkeiten, da der Gesetzgeber das allgemeine Teilabzugsverbot mit der Abzugsbeschränkung des § 8b Abs. 3 Sätze 4 ff. KStG verknüpft hat.

Im Webinar werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen sowie die Fallstricke des Teilabzugsverbots des § 3c Abs. 2 Sätze 2 bis 6 EStG anhand von Beispielen erläutert und dabei auch die Probleme der nachträglichen Minderung der Miete, der Wertaufholung, sowie der fehlenden Darlehensbesicherung dargestellt. 

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