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Risikomanagement-Webinar 2021

Informationen:

Seminarnummer:
V 2127
Referent(en):
Steuerberaterverband, Richard Harder
Ort/Anschrift:
Online-Seminar
Kategorien:
Verband, Online-Seminare, Berufsangehörige
Termine:
09.12.2021 09:00 Uhr – 13:30 Uhr
Seminartermin:
Seminartermine exportieren (.ics)
Preis:
50,00 €

Beschreibung

Risikomanagement-Webinar 2021 - exklusiv für Mitglieder

Schwerpunktthema: Insolvenzrechtliche Warnpflichten bei der Jahresabschlusserstellung unter Berücksichtigung der Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts

Die Beratung von Unternehmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, birgt hohe Haftungsgefahren. Kommt es trotz der Gewährung von Soforthilfen, Kurzarbeitergeld usw. zur Insolvenz, droht vor allem eine Inanspruchnahme durch den Insolvenzverwalter. Aus dessen Sicht ist die Inanspruchnahme des Steuerberaters ein probates Mittel zur Masseanreicherung, sofern die Realisierung von Ansprüchen gegen die Geschäftsleitung etwa wegen einer masseschmälernden Zahlung nach § 15b Abs. 1 S. 1 InsO an deren mangelnden Leistungsfähigkeit scheitert. Denn der Steuerberater kannte regelmäßig die wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens. Zudem ist bei ihm genügend Liquidität vorhanden, denn er muss ja hinsichtlich seiner Haftungsgefahren eine Berufshaftpflichtversicherung unterhalten.

Das Webinar befasst sich mit Zweifelsfragen hinsichtlich der Going-Concern-Prüfung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB und der insolvenzrechtlichen Warnpflicht nach § 102 StaRUG bei der Jahresabschlusserstellung für von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen. Welche Anforderungen sind an eine explizite Fortführungsprognose oder Einzelmaßnahme der Geschäftsleitung zur Ausräumung von Zweifeln an der Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zu stellen? Darf der Steuerberater auf Aussagen der Geschäftsleitung vertrauen, wonach mit Blick auf die Liquiditätsprobleme eine Kapitalerhöhung geplant sei? Muss der Steuerberater den Erstellungsauftrag niederlegen, wenn die Geschäftsleitung trotz nicht ausgeräumter Zweifel auf die Bilanzierung mit Fortführungswerten besteht? Wie weit reicht die insolvenzrechtliche Warnpflicht? Was ist zu tun, wenn die Geschäftsleitung trotz eines erteilten Warnhinweises das Vorliegen eines Insolvenzgrundes nicht prüft? Muss auch in diesem Fall das Mandat beendet werden, um eine Beihilfe zur Insolvenzverschleppung zu vermeiden? Ist der Insolvenzverwalter hinsichtlich der Geltendmachung eines Insolvenzverschleppungsschadens überhaupt aktiv legitimiert?

Neben diesem Schwerpunktthema wird auf Änderungen im Insolvenzrecht durch das SanInsFoG und aktuelle Entwicklungen im beruflichen Haftungsrecht für Steuerberater eingegangen.

Die Teilnahme an dem Qualitätssicherungsprogramm wird für Verbandsmitglieder, die bei der HDI Versicherung AG eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, mit einem Prämiennachlass honoriert. HDI ist damit der einzige Versicherer, der ein Risikomanagement bei Steuerberatenden sowohl durch kompetente Fachreferenten fördert, als auch finanziell honoriert.

Voraussetzungen für einen 10%igen Prämiennachlass auf den persönlichen Nettojahresprämienanteil in der VH-Versicherung

1.      Teilnahme an diesem Risikomanagement-Webinar

2.     Nachweis von Fortbildungsveranstaltungen durch den Verband (Umfang 40 Stunden einschl. Risikomanagement-Webinar)

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